Ich möchte gern das Thema Youtube und Flickr Bilder von/während BarCamps diskutieren.
Persönlich war ich auf zwei aktuellen BarCamps, wo ungefragt Bild- und Ton-Aufnahmen von unser Session und den Teilnehmer gemacht wurden. Im Nachhinein hätte man allerdings die Veröffentlichung untersagen können - warum wurde dazu nicht VORHER gefragt?
Gleichzeitig wurde die Idee geboren, INTERAKTIVE Sessions mit Fragen aus dem Twitter-Kanal zuzulassen.
Ich würde gern, Film- und Ton-Aufnahmen auf unserem BarCamp begrenzen, sowie Fotos nur nach Rücksprache/Erlaubnis der Personen zulassen. Etwas anderes sind Video-Interviews von einzelnen Themen-Referenten. Aber auch hier gilt: DABEI ZU SEIN macht ein BarCampOWL aus....!!
Was ist Eure Meinung?
Jan
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Es ist einfach ein Bestandteil der Barcampkultur, dass Teilnehmer - auch ungefragt - Fotos oder Videos anfertigen und zeitnah veröffentlichen. Was wären Barcamps ohne Fotos und Videos? Gerade für diejenigen, die - aus welchen Gründen auch immer - nicht teilnehmen können und das Geschehen aus der Ferne mitverfolgen möchten, ist das unerlässlich.
Lange Rede, kurzer Sinn: Es sollte schon im Vorfeld - am Besten gleich hier auf der Barcamp-Startseite darauf hingewiesen werden, dass jeder mit seiner Teilnahme automatisch zustimmt, dass im Rahmen der Veranstaltung Foto-, Video- und Audiomaterial angefertigt wird, welches auch veröffentlicht werden kann. Wer damit ein echtes Problem hat, kann leider nicht teilnehmen. Klingt vielleicht etwas rigoros, doch es wäre ja fatal, wenn die Barcamp-MacherInnen womöglich im Nachhinein belangt werden. Vielleicht sollte man diese Vorgehensweise durchaus mal von einem Vertreter der Juristerei prüfen lassen.
Grüße aus Frankfurt
Tom
Lange Rede, kurzer Sinn: Es sollte schon im Vorfeld - am Besten gleich hier auf der Barcamp-Startseite darauf hingewiesen werden, dass jeder mit seiner Teilnahme automatisch zustimmt, dass im Rahmen der Veranstaltung Foto-, Video- und Audiomaterial angefertigt wird, welches auch veröffentlicht werden kann. Wer damit ein echtes Problem hat, kann leider nicht teilnehmen. Klingt vielleicht etwas rigoros, doch es wäre ja fatal, wenn die Barcamp-MacherInnen womöglich im Nachhinein belangt werden. Vielleicht sollte man diese Vorgehensweise durchaus mal von einem Vertreter der Juristerei prüfen lassen.
Grüße aus Frankfurt
Tom
Beitrag wurde am 15.10.2009 vom Verfasser bearbeitet
Auf BarCamps geht es auch um multimediale Dokumentation. Ich habe es auf fast jedem Camp in Deutschland, auf dem BarCampBaltics sowie auf dem BarCampShanghai so erlebt und halte es für gut. Manchmal sind Sessions nicht unbedingt für die breite Öffentlichkeit gedacht, weshalb man als Session-"Halter" auch vorweg sagen kann: Bitte keine Dokumentation / Bilder hierzu! In diesem Falle müssen die Teilnehmer / Zuhörer dies akzeptieren.
...die Sache hat 2 Seiten, wie schon gesagt wurde:
. fuer daheimgebliebene ist ein video stream, Bilder aus den Sessions etc...klasse
. auch fuer die nachtraegliche review und Dokumentation dessen, was besprochen wurde, ist das ein oder andre Bild sicherlich hilfreich.
vs.
. "Recht am eigenen Bild" - Persoenlichkeitsrechte
Ich vermute auch, dass die meisten barcamper intuitiv damit einverstanden sind, dass Bilder von ihnen im Netz auftauchen, oder gar Videos. Nun koennte man sagen "wer es nicht moechte, kommt nicht" bzw spricht es vor seiner/ihrer Session an - aber das wird juristisch keine 100% Loesung sein...
Ob es ausreichend waere, bei der Anmeldung via dieser Seite neben dem "in diesem mixxt Netzwerk taucht dein Klarname auf - und du stimmst ausdruecklich der Veroeffentlichung von Film/Fotos
im Internet von diesem barcamp zu", muesste sich ggf mal ein Jurist anschauen, dieses Abnicken koennte eine Loesung sein.
Ansonsten, wie immer in .de: Es gibt nichts, wofuer es nicht schon eine Regel gaebe...
Soweit ich weiss, hat es damit bislang auf keinem BC Probleme gegeben, aber wer will schon der erste sein, der als Orga auftritt und nachher Probleme bekommt? Auch verstaendlich.
Ich bin auf jeden Fall fuer die Veroeffentlichung von streams und Bildern und haette nichts gegen eine Zustimmung bei der online Anmeldung.
Gruesse,
Christian
. fuer daheimgebliebene ist ein video stream, Bilder aus den Sessions etc...klasse
. auch fuer die nachtraegliche review und Dokumentation dessen, was besprochen wurde, ist das ein oder andre Bild sicherlich hilfreich.
vs.
. "Recht am eigenen Bild" - Persoenlichkeitsrechte
Ich vermute auch, dass die meisten barcamper intuitiv damit einverstanden sind, dass Bilder von ihnen im Netz auftauchen, oder gar Videos. Nun koennte man sagen "wer es nicht moechte, kommt nicht" bzw spricht es vor seiner/ihrer Session an - aber das wird juristisch keine 100% Loesung sein...
Ob es ausreichend waere, bei der Anmeldung via dieser Seite neben dem "in diesem mixxt Netzwerk taucht dein Klarname auf - und du stimmst ausdruecklich der Veroeffentlichung von Film/Fotos
im Internet von diesem barcamp zu", muesste sich ggf mal ein Jurist anschauen, dieses Abnicken koennte eine Loesung sein.
Ansonsten, wie immer in .de: Es gibt nichts, wofuer es nicht schon eine Regel gaebe...
Soweit ich weiss, hat es damit bislang auf keinem BC Probleme gegeben, aber wer will schon der erste sein, der als Orga auftritt und nachher Probleme bekommt? Auch verstaendlich.
Ich bin auf jeden Fall fuer die Veroeffentlichung von streams und Bildern und haette nichts gegen eine Zustimmung bei der online Anmeldung.
Gruesse,
Christian
Beitrag wurde am 17.10.2009 vom Verfasser bearbeitet
Welches (rationale) Argument spricht denn eigentlich gegen eine ungefragte Veröffentichung? Diese Diskussion erlebe ich gerade zum ersten Mal im BarCamp-Umfeld.
Ergänzung: Wenn es nur um das "Recht am eigenen Bild" geht (also ein Relikt aus der Kultur vor dem Web 2.0), dann würde ich, wenn du sicher gehen willst, wie schon oben angeführt, am Anfang klären, dass man sich mit der Veröffentlichung einverstanden erklärt. Wer damit (aus welchen Gründen auch immer) ein Problem hat, muss das eben am Anfang der Session sagen. Das heißt aber nur, dass aus dieser Session keine Bilder hochgeladen werden. Wer in einer fremden Session versehentlich abgelichtet wird, muss sich dann damit abfinden.
Alternativ könnte man Papphütchen wie bei Burger King verteilen, für alle, die nicht abgelichtet werden wollen. Dann weiß jeder Bescheid.
Ergänzung: Wenn es nur um das "Recht am eigenen Bild" geht (also ein Relikt aus der Kultur vor dem Web 2.0), dann würde ich, wenn du sicher gehen willst, wie schon oben angeführt, am Anfang klären, dass man sich mit der Veröffentlichung einverstanden erklärt. Wer damit (aus welchen Gründen auch immer) ein Problem hat, muss das eben am Anfang der Session sagen. Das heißt aber nur, dass aus dieser Session keine Bilder hochgeladen werden. Wer in einer fremden Session versehentlich abgelichtet wird, muss sich dann damit abfinden.
Alternativ könnte man Papphütchen wie bei Burger King verteilen, für alle, die nicht abgelichtet werden wollen. Dann weiß jeder Bescheid.
Beitrag wurde am 16.10.2009 vom Verfasser bearbeitet
Vielen Dank Euch allen für die vielen Rückmeldungen!
Jetzt kann ich es ja erwähnen, ich gehe davon aus, dass auch einige Session Owner vom FoeBuD (http://www.foebud.org/) dabei sein werden... und die haben ja bekanntlich erst kürzlich ihren Big Brother Award ausgelobt. Wäre eben unglücklich, wenn BarCamps demnächst auch dazu zählen würden!
Ansonsten gilt mit Schild am Eingang: "hoch aktive Film- und Foto-Region"
Schönes Wochenende allseits!
Jan
Jetzt kann ich es ja erwähnen, ich gehe davon aus, dass auch einige Session Owner vom FoeBuD (http://www.foebud.org/) dabei sein werden... und die haben ja bekanntlich erst kürzlich ihren Big Brother Award ausgelobt. Wäre eben unglücklich, wenn BarCamps demnächst auch dazu zählen würden!
Ansonsten gilt mit Schild am Eingang: "hoch aktive Film- und Foto-Region"
Schönes Wochenende allseits!
Jan
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